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 ~~~ sufismus ~~~

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luonnotar
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BeitragThema: ~~~ sufismus ~~~   Mi Jun 24, 2009 5:17 pm

viele von euch haben sicher schon von den ''derwischen'' gehoert, oder
deren''tanz'' gesehen, oder sind ueber eines der wunderbaren gedichte
von rumi oder gibran gestolpert.

hier was wiki dazu schreibt:
Zitat :
Der Sufismus (arabisch ‏تصوف‎ tasawwuf, DMG taṣauwuf, persisch ‏عرفان‎, Erfan), veraltet auch Sufitum oder Sufik, gilt allgemein als die islamische Mystik. Die Anhänger des Sufismus sehen ihre Lehre nicht als ein spirituelles Produkt der islamischen Religion, sondern er offenbart lediglich die esoterische Wahrheit des Islam. Ihren Anhängern zufolge zieht sich die Sufi-Lehre durch die gesamte Menschheitsgeschichte, und ist zu jeder Zeit und in jeder Kultur in verschiedenen Aspekten gegenwärtig.

Über die Jahrhunderte hinweg haben traditionelle Sufis in islamischen Ländern ihre Lehre in einen engen Zusammenhang mit der islamischen Tradition gebracht. Der Sufismus ist in ihren Augen somit Teil des Islam und nicht von ihm getrennt zu betrachten. Aus ihrer Sicht ist ein Sufi somit immer ein Muslim. Sufis finden sich jedoch in allen Religionen. Im Vordergrund steht immer die "Liebe" zu Gott. Laut Idries Shah ist Sufismus zwar in allen Religionen präsent, doch bietet das semitische Sprachsystem die geeigneteste Möglichkeit, sufistische Symbole in Schrift umzusetzen. Die grundsätzlichen Gedanken finden jedoch einen gleichen Nenner ("anguruzuminabstafil", was frei bedeutet: "Trauben (pers.) sind Trauben (türk.) sind Trauben (arab.) sind Trauben (griech.). Dieser Ausspruch ist sehr gebräuchlich. Sinnbildlich geht es also offenbar immer um "des Pudels Kern".

Einen Anhänger des Sufismus nennt man Sufi (arabisch ‏صُوفِيّ‎, DMG Ṣūfī) oder auch Derwisch (persisch ‏درویش‎ darwīsch).


Zuletzt von luonnotar am Mi Jun 24, 2009 5:33 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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luonnotar
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BeitragThema: der weg des derwisch   Mi Jun 24, 2009 5:24 pm

Zitat :
Der Weg des Derwisch
Der Begriff Derwisch leitet sich her vom persischen Wort dar („Tor“, „Tür“), ein Sinnbild dafür, dass der Bettler von Tür(schwelle) zu Tür(schwelle) wandert. In der sufistischen Symbolik bedeutet dies auch die Schwelle zwischen dem Erkennen der diesseitigen irdischen (materiellen, siehe auch dunya) und der jenseitigen göttlichen Welt.

Die volle persische Übersetzung für Derwisch (persisch ‏درويش‎ darwīsch) ist „Bettler“. Dabei ist es aber nicht unbedingt wörtlich zu nehmen, dass jeder Sufi ein Bettler sei; sondern dieser Begriff dient auch als Symbol dafür, dass derjenige, der sich auf dem Weg des Sufismus befindet, seine eigene „Armut gegenüber Gottes Reichtum“ erkennt.



der tanz der derwische; musik: mercan dede

Auf dem Weg eines Derwisch gibt es folgende Stationen, die er zu meistern versucht:

1. Schari'a („islamisches Gesetz“)
2. Tariqa („der mystische Weg“)
3. Haqiqa („Wahrheit“)
4. Ma'rifa („Erkenntnis“)

(In der Alevi-Bektaschi-Glaubenslehre kommt Ma'rifa vor Haqiqa.)

Die Sufis sehen diese Stationen auch als „Türen“ auf dem Weg zu Gott, die sich aber nicht neben-, sondern hinter-, oder besser noch „ineinander“ befinden. Man muss also erst eine Tür durchschritten haben, bevor man daran arbeiten kann, die nächste in Angriff zu nehmen.

Ibn Arabi beschreibt die vier Stationen folgendermaßen: Auf dem Niveau von Schari'a gibt es „dein und mein“. Das heißt, dass das religiöse Gesetz individuelle Rechte und ethische Beziehungen zwischen den Menschen regelt. Auf dem Niveau von Tariqa „ist meins deins und deins ist meins“. Von den Derwischen wird erwartet, dass sie sich gegenseitig als Brüder und Schwestern behandeln, den jeweils anderen an seinen Freuden, seiner Liebe und seinem Eigentum teilhaben lassen. Auf dem Niveau der Wahrheit (Haqiqa) gibt es „weder meins noch deins“. Fortgeschrittene Sufis erkennen, dass alle Dinge von Gott kommen, dass sie selbst nur die Verwalter sind und in Wirklichkeit nichts besitzen. Diejenigen, die die Wahrheit erkennen, interessieren sich nicht für Besitz und Äußerlichkeiten im Allgemeinen, Bekanntheit und gesellschaftlichen Stand inbegriffen. Auf dem Niveau der Erkenntnis (Ma'rifa) gibt es „kein ich und kein du“. Der einzelne erkennt, dass nichts und niemand von Gott getrennt ist. Dies ist das oberste Ziel des Sufismus.

source: wiki
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